,der Kampf mit dem Feind im Außen!

 

Selbstverteidigung als Extraktion aus der Wing Tsun Cheung Kampfkunst - modifiziert für Europa.

Belästigungen, Angriffe und Überfälle sind in der Hansestadt Rostock nicht selten, sie gehören leider schon zu unserem Alltag. Und zwar unter allen Altersgruppen und zu jeder Zeit. Es kommen leider viel zu wenig Betroffene in entsprechende Institutionen, die Ihre Hilfe anbieten. Für die Seele, wie auch für den Körper gibt es alle Möglichkeiten sich helfen zu lassen. Es liegt nur an einem selbst. Sicher schreckt es noch viele ab, sich in Selbstverteidigungskursen einzuschreiben, da bei vielen noch ein „Schlägersport -Image” besteht. Und sicherlich wird es hier und da auch noch praktiziert. Hier trägt der Lehrer eine hohe Verantwortung, Hilfesuchenden, die von Vorurteilen gegenüber Kampfsportlern geprägt sind, zu zeigen, dass es auch anders geht.

            

Unterrichtsinhalte:

  • Prävention

  • Schockphase

  • Umgang mit der Angst

  • Rollenspiele, Stärken und Schwächen erkennen

  • Notwehrrecht

  • alle Kampfdistanzen

  • natürliche statt gekünstelte  Bewegungen

  • Gleichzeitigkeit von Verteidigung und Gegenangriff

  • Kampf gegen mehrere Angreifer

  • Hilfeleistung (Zivilcourage)

 

 

Wir vermitteln nicht nur Prävention, wir sind speziell für die Geschädigten da!
  • Angst und Wut lösen einen Adrenalinstoß im Körper aus. Deine Kraft wird dadurch gesteigert. Nutze diese aus, indem du handelst.

  • Dein Geist ist deine beste Waffe. Reagiere, sobald du einen Angriff erkennst.

  • Schlage in einer Notsituation sofort gezielt mit all deiner Kraft zu. Höre nicht auf zu kämpfen, bevor die Konfrontation vorbei ist.

  • Jeder Angriff ist anders. Sei flexibel in der Auswahl deiner Vorwärtsverteidigung.

  • Ziele stets durch den Angreifer hindurch. Denke an deine Folgen, nicht an die für den Angreifer.

  • Du kannst keinen Kampf gewinnen, wenn du glaubst du verlierst.

  • Man gibt zuerst im Kopf auf.

  • Sieh dich als Sieger(in)!

  • Kompromisslose Vorwärtsverteidigung

  • extrahiert aus dem chinesisches Kampfsystem

  • Gesundes Selbstbewusstsein

  • Keine Einschränkung durch Regeln

  • Keine Wettbewerbe

  • Überlegene Technik statt rohe Kraft

  • Effizienz statt Show oder Akrobatik

  • In Gefahr handlungsfähig

 

 

 

 

Umgang mit der Angst

Der Angstreflex ist ein Wahrnsignal, das uns in einer gefährlichen Situation auffordert zu fliehen oder zu kämpfen, also eine wichtige Körperfunktion. Für die meisten Menschen ist der Angstreflex mit seinen Begleiterscheinungen eine unangenehme Erfahrung. Aber es gibt auf unserem Planeten nun mal auch Gefahren, da können wir noch so viel sinnen, wir können es nicht ändern. Somit bleibt uns nur eins, wir müssen sie annehmen. Also keine Angst vor der Angst, sie ist eine gute Einrichtung von „Mutter Natur“.

Ähnlich verhält es sich mit „Bruder“ Schmerz. Gäbe es dieses Warnsignal nicht, würde unser Körper schneller entzweien als es uns lieb wäre. Also auch er gehört zu uns, auch wenn es mal weh tut.

Wie schon erwähnt, können wir diese Einrichtungen der Natur nicht abschaffen, nur weil sie uns manchmal unbequem sind, sondern unsere Einstellung sollten wir überdenken. Wir müssen erkennen, dass sie wichtige Funktionen erfüllen und sollten diese annehmen.

 

Resümee

Die besten Voraussetzungen, um Gewalt vorzubeugen, sind in erster Linie Einsicht und Vernunft, wie natürlich auch die Herausbildung eines starken Charakters, denn Selbstverteidigung beginnt im Kopf.

Doch was ist mit denen, die diese Eigenschaften noch nicht besitzen? Und nicht zu vergessen, der prozentuale Anteil von Gewalttätern, denen ich zum Beispiel durch räumliche Eingeschränktheit oder bei einem Blitzüberfall nicht entkommen kann.
Hier soll eben die Selbstverteidigung denjenigen eine Plattform bieten, die lernen wollen, sich in solchen Extremsituationen angemessen zu verhalten.

In der Selbstverteidigung setzen wir uns nicht nur mit dem Zweikampf auf körperlicher Ebene auseinander, sondern auch mit der geistigen, dem eigenem „ICH“.